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Interessante Poster Bücher
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Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Mit einem Essay von Thomas Macho und Beiträgen von Christian Brändle, Sabina Brändli, Bettina Richter, Nicolas Righetti, Ulrich Schmid, Francesco Vezzoli, Klaus Waschik
16,5 x 24 cm, 192 Seiten, 200 Farbabbildungen
deutsch englisch
Politikerinnen und Politiker sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Wie sie sich präsentieren ist sowohl abhängig vom historischen Kontext als auch von der Regierungsform und dem kulturellen Umfeld. Wesentliche Bestandteile politischer Arbeit sind Imagebildung, Kampagnen, Wahlkämpfe und Eigenrepräsentation, aber auch die Demontage des Gegners. Dabei ist der Austausch zwischen Politikern und Bevölkerung von einem komplexen Gefälle geprägt. Breite Wählerschichten sollen für ein Programm gewonnen werden, ein wirklicher Austausch mit dem Individuum findet hingegen nur sporadisch statt. Die Publikation beleuchtet geschichtliche Wurzeln, Epoche machende Wahlkämpfe, wiederkehrende Muster der politischen Öffentlichkeitsarbeit und ikonografisch prägende Figuren wie Lenin, Che Guevara, Arnold Schwarzenegger oder Julia Timoschenko.
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ISBN: 978-3-03778-130-2
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50,- CHF
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Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Essay von Martin Heller
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 97 Farbabbildungen
deutsch englisch
Otto Baumberger (1889–1961) gehört zu den grossen seines Fachs. Noch immer sind Plakate wie Marque PKZ, Baumann Bahnhofstr. 25 oder Fein-Kaller unschlagbare Meisterwerke emblematischer Markenpräsenz und sparsamer Verführung. Als Gestalter von politischen und sozialen Botschaften ebenso wie als Entwerfer von Kultur-, Tourismus- und Konsumplakaten nutzte Baumberger die gesamte Themenpalette des Mediums. Während einige seiner Plakate – die Massenproduktion bringt es zwangsläufig mit sich – mehr als belanglos sind, wurden andere zu Ikonen. Aber nur in der komplexen Zusammenschau, die Zweitrangiges neben Erstklassigem gelten lässt, kann Baumbergers Bedeutung begriffen werden. So verkörpern seine Plakate die Entwicklung vom malerischen Künstlerplakat zum grafisch geprägten Corporate Design und machen ihn damit zu einem exemplarischen Vertreter der schweizerischen Plakatgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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ISBN: 978-3-03778-129-6
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Nanni Baltzer
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 150 Farbabbildungen
deutsch englisch
Der Fokus gilt acht exemplarisch ausgewählten Grafikerinnen und Grafikern, die heute bewusst mit Fotografie und Schrift als Ausdrucksmittel arbeiten. In den Plakaten von Michal Batory, Cyan, Werner Jeker, M/M (Paris), Gerwin Schmidt, Skolos/Wedell, Leonardo Sonnoli und Tschumi, Küng wird deutlich, dass unterschiedliche bildnerische Auffassungen auch eine unterschiedliche Verwendung der Fotografie zur Folge haben. Dahinter verbergen sich nicht zuletzt verschiedene Haltungen im Grafikdesign.
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ISBN: 978-3-03778-128-9
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40,- CHF
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Mit Texten von Pascal Lefèvre, Bettina Richter
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 103 Farbabbildungen
deutsch englisch
Verbindungen zwischen der grafischen Sprache des Comics und jener des Plakats zeigen sich sowohl inhaltlich wie formal. Wenngleich die sequentielle Bilderzählung des Comicstrips im Plakat mediumsgerecht auf ein Einzelbild verdichtet wird, bleibt die narrative Haltung vergleichbar: Humor und drastische Überzeichnung im ständigen Mix von Realität und Fiktion sind kennzeichnend. Die losgelöste Verwendung von Zeichenelementen aus dem Comic als bildliche Codes erlebt im aktuellen Plakat eine neue grafische Verselbstständigung. Das Potential des Themas entfaltete sich bei Bildrecherchen in der eigenen Sammlung. Neben historischen Beispielen sind u.a. Arbeiten von Exem, Anke Feuchtenberger, Flag, Happypets Products, M/M, Alex Trüb, Martin Woodtli, Cornel Windlin vertreten.
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ISBN: 978-3-03778-099-2
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40,- CHF
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Plakate der bewegten 80er Jahre in der Schweiz
Mit Texten von Martin Jaeggi,
Peter Schweiger 16,5 x 24 cm, 96 Seiten,
100 Farbabbildungen
deutsch englisch
Die 1980er Jahre stehen auch im schweizerischen Grafikdesign für einen Auf- und Umbruch. Die meisten der hier gezeigten Plakate warben für Veranstaltungen im alternativkulturellen Kontext; spürbar in ihrer Bildsprache ist ein kämpferischer Elan, eine Verweigerung gegenüber den Codes der Konsumkultur, die darauf verweist, dass es hier um mehr als nur Kultur ging. Die Plakate und ihre Bildsprache signalisierten im öffentlichen Raum die Existenz anderer kultureller Entwürfe - einer Schweiz jenseits des Mainstreams. Die Publikation präsentiert mit Plakaten aus den Jahren 1980 bis 1995 eine Heterogenität an gestalterischen Haltungen, die sich den Regelbruch bewusst zu eigen machen. Vertreten sind u.a. Plakate von Peter Bäder, Polly Bertram und Daniel Volkart, Richard Feurer, Roli Fischbacher und Ruedi Wyss.
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ISBN: 978-3-037778-094-7
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Hans Höger
16,5 x 24 cm, 96 Seiten,
100 Farbabbildungen deutsch englisch
In Koproduktion mit Grafiksammlung
Von 1945 bis 1970 wurde in Milano ein neues Kapitel in der Geschichte des Grafikdesigns geschrieben, an dem Grafikerinnen und Fotografen aus der Schweiz massgeblich beteiligt waren. Ausgestattet mit einer Ausbildung, die Italien nicht anbieten konnte, trafen sie in Milano auf eine optimistische, undogmatische Haltung, die inspirierend und neu war. Für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung setzten fortschrittliche Firmen wie Pirelli, Olivetti oder La Rinascente auf integrale Konzepte für die visuelle Umsetzung einer neuen Unternehmenskultur. Bei diesen Prozessen war das Zusammenspiel von italienischen und schweizerischen Gestaltern bedeutsam. Rationales Kalkül und formale Strenge mischten sich mit Imaginationskraft, Poesie und experimenteller Neugier. Italiens Weg zu einer viel beachteten visuellen Kommunikation war geprägt von einem engen transalpinen Dialog.
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ISBN: 978-2-037778-079-4
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Eva Lüdi Kong
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 78 Farbabbildungen
deutsch englisch
Seit wenigen Jahren treten Plakate aus China in Erscheinung, die der ideologisch bedingten Erstarrung des Formenkanons mit ungeahnter Frische widersprechen. Die auffallende Häufigkeit, mit der ihre Gestalter die Schrift zur Hauptsache des Plakats machen, lässt deutlich den Wunsch erkennen, mit dem einzigartigen Reichtum der eigenen Schriftkultur am Puls der Zeit zu sein. Nicht nur darum ist es gerechtfertigt, die Ausstellung ganz dem zeitgenössischen Schriftplakat zu widmen. Das chinesische Schriftsystem verfügt über eine Visualität und eine semantische Vielschichtigkeit, die die Möglichkeiten unseres Alphabets weit überbieten.
Es ist bezeichnend, dass viele der gezeigten Plakate im Eigenauftrag entstanden sind, weil es noch an Auftraggebern und somit an einer realen Plakatkultur fehlt. Darum bietet die Ausstellung eine ebenso aktuelle wie vorläufige Kostprobe und sie entspricht unserem Blick auf das "booming China", der zugleich aufmerksam skeptisch und hoffnungsvoll ist.
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ISBN: 3-03778-078-9
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30,- CHF
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Mit Essays von Henri Gaudin und Catherine de Smet
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 48 Farbabbildungen
deutsch englisch französisch
Catherine Zask wird zu den bedeutendsten Grafikerinnen Frankreichs gezählt. Ihre typografischen Kulturplakate zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Umgang mit der Schrift aus. Besonders für Augen, die am Erbe der Schweizer Grafik geschult worden sind, wirkt ihre Formsprache anregend und fremd. Die 1961 in Paris geborene Zask verschafft dem Buchstaben eine Autorität, die gewöhnlich nur dem Bild zugestanden wird. Er kann Bewegungen oder Echos auslösen, auf die Zwischenräume wirken, Bilder speichern – aber immer im Bestreben, einer Aussage eine angemessene und verständliche Form zu geben. Ihre Plakate für die Société civile des auteurs multimedia, Scam, und für das Theater L’Hippodrome in Douai belegen die Kohärenz und Eleganz eines Werks, das erstmals in der Schweiz vorgestellt wird.
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ISBN: 3-03778-054-1
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30,- CHF
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Mit einem Essay von Claude Lichtenstein
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 140 Farbabbildungen,
deutsch englisch
Ungezwungen verfügt das zeitgenössische Grafikdesign über ein grenzenloses Repertoire an Gestaltungsmitteln und Drucktechniken. «Handmade» präsentiert Plakate, deren MacherInnen aus unterschiedlichster Motivation heraus selbst Hand anlegen. Dies kann sich in der analogen Bearbeitung digitaler Ästhetik, radikaler noch im direkten Einbezug von Körper und Materie in den Entstehungsprozess oder in der eigenhändigen Vervielfältigung eines Plakats manifestieren. «handmade» versteht sich hier nie als Verzicht, sondern als gestalterische Notwendigkeit. Weit entfernt von simpler Retro-Romantik repräsentieren die Arbeiten ein produktives Verhältnis der GestalterInnen zu ihrer Tätigkeit. Die Publikation versammelt schweizerische und internationale Arbeiten, die vom vitalen Reiz des Unperfekten bis zur sorgfältigsten Präzisionsarbeit in eigener Regie reichen.
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ISBN: 3-03778-053-3
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Anita Kühnel
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, d/e,
110 Farbabbildungen
Schmucklose Fotografie, entschiedene Farbigkeit, lakonische Texte in sachlicher Typografie gesetzt: Das sind die formalen Elemente, aus denen Michael Engelmann eine dichte und zugleich leichtfüssig wirkende Zeichensprache geschaffen hat. Geschult an der amerikanischen Werbepraxis hat er sich in den 1950er-Jahren darangemacht, durch eine konzeptuelle Arbeitsweise alle Spuren biederer Anpreisung aus der deutschen Werbung zu vertreiben. Unter dem Vorzeichen der Aufbruchstimmung und der ästhetischen Neuorientierung zwischen Funktionalismus und Pop arbeitete Engelmann provokant und richtungweisend.
Koproduktion mit Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek.
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ISBN: 3-03778-039-8
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Massin
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
70 Illustrationen
"Schraivogel scheint sich bei jeder neuen Arbeite stets aufs Neue in Frage stellen zu wollen. Dies führt zu grossen und manchmal ein wenig irreführenden Unterschieden zwischen den Plakaten und es entsteht der Eindruck, es handle sich um Werke verschiedener Grafiker. Mal hat man es mit einem Plakat zu tun, auf dem die Typografie vorherrscht, dann wieder spielt die Illustration eine wesentliche, wenn nicht die einzige Rolle, oder aber es werden beide Register gezogen und Schrift und Bild sind eng miteinander verknüpft." (Massin)
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ISBN: 3-03778-016-9
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30,- CHF
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Mit einem Essay von Lars Müller
16,5 x 24 cm, 80 Seiten, d/e,
115 Farbabbildungen
"Der Farbverzicht war in der Plakatgestaltung immer auch ein Mittel zur Abgrenzung. Die bunte Farbigkeit der kommerziellen Werbung dominierte zu allen Zeiten die Präsenz des Plakats im öffentlichen Raum. Der Verzicht auf Farbe ist die absichtsvolle Verweigerung, im Wissen, dass die Abwesenheit im Auge des Betrachters eine "Fehlermeldung" bewirkt und die Wahrnehmung auf Form und Komposition, auf die grafische Qualität und auf die Botschaft lenken wird. Tatsächlich sind die Wirkungszusammenhänge von verblüffender Einfachheit. Das Primat der Form, ob konstruktiv, expressiv, abstrakt, pathetisch, poetisch, appellierend oder sachlich nüchtern, wird mit der Abwesenheit von Farbe offensichtlich und unausweichlich. Schwarz auf Weiss werden Buchstaben zu autonomen Bildelementen, Fotografien zu Sinnbildern, Konstruktionen zu Mustern, Und der Betrachter entdeckt seine Begabung, in der binären Struktur zwei Bilder zu lesen: Das Schwarze und das Weisse." (Lars Müller)
"Poster Collection 08" vereint vorwiegend zeitgenössische Arbeiten aus dem internationalen Raum. Sie manifestieren beispielhaft das kreative Potential von Plakaten, die im Rückbezug auf die "schwarzen" Ursprünge der Grafik, Schrift und Fotografie eine gemeinsame Basis besitzen.
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ISBN: 3-03778-014-2
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30,- CHF
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Mit einem Essay von Steven Heller
16,5 x 24 cm, 80 Seiten, d/e,
110 Abbildungen
Armin Hofmann ist eine Pionierfigur des Schweizer Grafik Design. 1946 nahm er seine langjährige Lehrtätigkeit an der Basler Gewerbeschule auf und entwickelte – später in vitalem Dialog mit Wolfgang Weingart – eine pädagogische Befähigung, die höchste Anerkennung fand die Landschaft des internationalen Grafik Design nachhaltig veränderte. Poster Collection 07 kann durchaus als längst fällige Monographie Hofmanns Werk verstanden werden. Das Buch enthält alle wichtigen Plakate, sowie einige Beispiele seiner bekanntesten Schüler.
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ISBN: 3-907078-55-1-
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30,- CHF
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Mit einem Essay von Nigel Barley
16,5 x 24 cm / 96 Seiten, d/e,
136 Plakatabbildungen
Seit die Aids-Epidemie um sich greift, kommt dem gesundheitspolitischen Auftrag der Aufklärung eine grosse Bedeutung zu. In vielen Ländern hat das Plakat als Informationsmedium erst durch Aids Verbreitung gefunden, so dass zunächst visuelle Formeln zu einer Thematik entwickelt werden mussten, die mit vielen Tabus behaftet ist. Eine Übersicht von Aids-Präventionsplakaten aus Asien, dem Pazifikraum und Afrika zeigt auf, dass die zwingend erforderliche Wirksamkeit der Plakate nach einer Verankerung in lokalen Traditionen verlangt. Aids hat so das Plakat wieder auf seine fundamentale Bedeutung als Massenkommunikationsmittel zurückgeführt.
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ISBN: 3-907078-90-x
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Andres Janser
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
81 Plakatabbildungen
"Typotektur" nimmt Plakate aus verschiedenen Ländern und Epochen in den Blick, in denen eine besondere Eigenschaft der Typografie zum Ausdruck kommt: Es ist die Tendenz, den zweidimensionalen Raum der Schrift zu durchbrechen und hybride Verbindungen mit Architektur einzugehen. Buchstaben, Wörter oder ganze Sätze bilden architektonische Figuren, die ebenso betrachtet wie gelesen werden wollen. Der spielerische Umgang mit Typografie führte in der Geschichte der Plakatkunst zu einem grossen Variantenreichtum. Ausgehend von zeitgenössischer Plakatgestaltung werden die vielfältigen Entwicklungslinien der architektonisch behandelten Schrift durch das 20. Jahrhundert zurückverfolgt.
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ISBN: 3-907078-89-6
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30,- CHF
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Mit Beiträgen von Bettina Richter, André Vladimir Heiz, Harald Szeemann
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, d/e,
139 Plakatabbildungen
Hors-Sol dokumentiert Plakataktionen bildender Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum der Schweiz, beginnend mit der Aufsehen erregenden Aktion der Zürcher Konkreten im Jahr 1961. Das primär für kommerzielle Botschaften genutzte Medium Plakat wird zum Träger neuer Inhalte, die sich teils stark im Kunstkontext verankern, teils explizit an der Werbung orientieren. Diese ungewohnten Interventionen irritieren und regen ein Nachdenken über die Rahmenbedingungen von Kunst und PR an. Im Vergleich geben sie Aufschluss über veränderte gesellschaftliche Bedingungen: Erschienen die Plakataktionen in den 1960er und 1980er Jahren von eindringlicher Brisanz und aufrüttelnder Unmittelbarkeit, zeugen heutige künstlerische Auftritte im Medium Plakat von der Angleichung von PR-Ästhetik und Kunstwelt.
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ISBN: 3-907078-53-5
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Stuart Bailey
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, d/e,
153 Plakatabbildungen
"Je mehr ich mit den Beteiligten über die Plakate und die Auftragsvergabepolitik des Museums für Gestaltung sprach, desto klarer wurde mir, dass die Widersprüchlichkeit einer der Hauptgründe für die Effektivität ist. Identität wird durch Nicht-Identität erreicht. Eine über viele Jahrzehnte hinweg kultivierte und eine heikle Tradition. Es ist nicht allzu schwer sich vorzustellen, dass marktgerechten Überlegungen nachgegeben werden könnte - dem, was gut für den Mann auf der Strasse ist, was leicht erkennbar und verständlich ist, dass in einer einzigen verhängnisvollen Plakatkampagne alles der herablassenden Verdummung geopfert wird." (Stuart Bailey)
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ISBN: 3-907078-55-1
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40,- CHF
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Mit einem Essay von Jean Charles Giroud (BPU, Genf)
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
69 Plakat-Abbildungen farbig
Donald Brun (1909-1999) war einer der erfolgreichsten Schweizer Grafiker seiner Zeit. Doch warum gibt seine Erwähnung noch immer Anlass zur Verlegenheit? Brun stand am Beginn einer konzeptuell und selbstbewusst in den Bedingungen des Marktes denkenden Gestaltung. Er hat dadurch, auf hohem Niveau, die zweifelhafte Moral um das "gute und schöne Plakat" aufgedeckt - und genau dieses Phänomen verdient unsere Aufmerksamkeit.
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ISBN: 3-907078-53-5
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30,- CHF
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Mit einem Essay von Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University, CA)
16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
91 Plakat-Abbildungen farbig
Wer sich in den Raum einer Umgebung aus Vergangenheit versenkt, der wird entdecken, dass sich vielerlei Formen und Themen bald wiederholen - und zwar in überraschender Weise. Nicht weniges von dem, was man auf den ersten, zweiten und dritten Blick registriert, kehrt nicht nur immer wieder, sondern kehrt wieder in immer neuen Kontexten und Rekombinationen, deren Abfolge sich nicht auf irgendeine Formel bringen lässt. Das genau, das unvorhersehbare, aber unablässige Auftauchen solcher Rekurrenzen, macht am Ende die Identität eines Zeitraums aus - ein Blick auf die Plakate dieses Jahres wird uns zurückbringen in-die-Welt-von-1926. Hans Ulrich Gumbrecht
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ISBN: 3-907078-52-7
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30,- CHF
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